Was ein Online-Konfigurator macht
Du wählst die Teile Kategorie für Kategorie, und nach jeder Entscheidung schrumpfen die übrigen Listen auf die Komponenten, die zu deiner bisherigen Auswahl passen, physisch wie elektrisch. Auswendig lernen musst du nichts: Sockel, Speichertyp, Gehäusemaße und Stromanschlüsse werden laufend geprüft, eine Kombination, die nicht passt, wird dir also gar nicht erst angeboten.
Fang beim Zweck an, nicht bei den Teilen
Leg zuerst fest, wofür der PC da ist und in welcher Auflösung: Büro und Studium, Gaming in 1080p, 1440p oder 4K, oder kreative Arbeit. Die Auflösung bestimmt, wie viel die Grafikkarte kosten darf, der Zweck entscheidet, ob du mehr Kerne, mehr Arbeitsspeicher oder mehr Plattenplatz brauchst. Fertige Konfigurationen nach Einsatzzweck sind ein schneller Startpunkt, den du danach noch ändern kannst.
Die Reihenfolge, die Zeit spart
Fang bei der Plattform an: Prozessor, Mainboard und Arbeitsspeicher gehören zusammen, denn hier entscheiden sich Sockel und DDR-Generation. Danach die Grafikkarte, weil sie Preis und Stromverbrauch stärker treibt als alles andere. Gehäuse, Netzteil und Kühlung kommen zum Schluss: Sie müssen alles Bisherige schlucken - Kartenlänge, Kühlerhöhe, Montagepunkte für den Radiator.
Was der Konfigurator für dich prüft
Die Kompatibilitätsprüfung umfasst Sockel und Chipsatz des Prozessors, den Speichertyp, die Zahl der Module und die maximale Kapazität, das Board-Format gegen das Gehäuse, Grafikkartenlänge und Kühlerhöhe, Montagepunkte für Radiatoren, M.2-Steckplätze und SATA-Ports für Laufwerke, Format und Länge des Netzteils sowie die EPS- und PCIe-Anschlüsse, die die Teile verlangen. Fehler blockieren die Zusammenstellung; Warnungen - etwa wenig Luft für die Karte oder ein Board, das vielleicht ein BIOS-Update braucht - überlassen wir deinem Urteil.
Schätz die Leistung, bevor du kaufst
Die Gaming-Leistung hängt am Zusammenspiel von Prozessor und Grafikkarte: Es zählt immer die niedrigere der beiden Grenzen. Prüf im FPS-Rechner den Schätzwert für dein Paar bei deiner Auflösung und deinen Einstellungen - sind die Zahlen zu niedrig, hilft meist eine andere Grafikkarte am meisten.
Netzteil prüfen und die Teileliste mitnehmen
Bleibt Unsicherheit bei der Netzteilleistung, zeigt dir ein eigener Rechner die empfohlene Wattzahl für deine Zusammenstellung. Die fertige Teileliste ist dein Einkaufszettel: Kaufen kannst du, wo du möchtest.